Die Heckfeldbrücke ist gerade für viele Bürgerinnen und Bürger links der Rur wichtig. Deshalb war und ist der Neubau nach wie vor unser Ziel.
Gleichzeitig stehen wir als Stadt – wie viele Kommunen in ganz Deutschland – vor einer sehr ganz schwierigen Haushaltslage. Steigende Kosten, immer höhere Umlagen unter anderem an den Kreis und zunehmend mehr Pflichtaufgaben, die nicht gegenfinanziert werden, engen den finanziellen Spielraum stark ein.
Ehrlich, politisch weitsichtig und verantwortungsvoll allen Jülicher Steuerzahlern gegenüber ist es, alle Einsparpotentiale und Fördermittel zu nutzen. Deswegen ist es geboten Planung und Neubau der Heckfeldbrücke parallel mit der Schwimmbadbrücke durchzuführen, weil dies hohe Synergieeffekte und bringt und Kosten spart.
Deshalb ist die Entscheidung, den Neubau der Heckfeldbrücke derzeit nicht sofort umzusetzen, keine leichte und auch keine politische Wunschentscheidung, sondern eine Frage der finanziellen Verantwortung.
Verantwortungsvolle Politik bedeutet manchmal auch, schwierige Entscheidungen zu treffen – damit unsere Stadt langfristig handlungsfähig bleibt.
Hintergrund: Beitrag der Jülchicher Zeitung vom 6.1.2025
MITdenken – MITreden – MITgestalten – MITeinander

