Flächennutzungsplan

Jahrzehnte lange Versäumnisse

Hier wird das jahrzehntelange Versäumnis der Stadt Jülich offensichtlich. Weil der gültige Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1977 (!) stammt, konnten vor allem die Ortschaften nicht ausreichend entwickelt werden. So kommt man dann heute zum Schluß: Wenn es keine Entwicklung in den Dörfern gab, besteht kein Bedarf an Wohnbauflächen.
Die Stadt Jülich will bis 2026 den Flächennutzungsplan neu aufstellen. Die Fachbeiträge zur Neuaufstellung haben aber auch positive Aussagen. Die Region rund um Jülich wird  stärker wachsen. Dazu kommt, dass die Gesellschaft altert. Ältere wollen in ihrem sozialen Umfeld bleiben. Und dazu wird der Anspruch an Wohnqualität Aller stetig größer.
Wir sagen: Mersch/Pattern sofort zum Siedlungsschwerpunkt erklären und die ausgewiesenen Wohnflächen dort und in Broich unmittelbar entwickeln, bevor Steuereinnahmen durch Abwanderung entgehen.
Positiv ist, dass der FNP den Ausbau der Schiene beführwortet und unsere Forderung, dass keine Photovoltaik auf Ackerflächen installiert werden sollen, unterstützt. Dass aber ein Flächennutzungsplan 23 Genehmigungsstufen durchlaufen muss, kann auch keiner verstehen. Wir müssen hier beim Ausbau unserer Stadt schneller vorankommen.

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