MachMIT-Veranstaltung in Lich-Steinstraß: Interessante Impulse

„Sprechen wir gemeinsam für und über Lich-Steinstraß und den Nordosten Jülichs“

Die MachMIT-Veranstaltung im Bürgerhaus Lich-Streinstraß war ein interessanter Austausch mit vielen guten Ideen. Von der Glasfaserversorgung in Lich-Steinstraß über Geschwindigkeitsüberschreitungen bis hin zur finanziellen Lage Jülichs wurde ein ganzes Bündel an Themen offen diskutiert. Als Gast konnten wir unseren  Bürgermeister Axel Fuchs begrüßen.

Die Versorgung mit Glasfaser ist für Lich-Steinstraß entscheidend, um den Ortsteil für Familien und die nächste Generation attraktiv zu halten. Bei einem möglichen Glausfaserausbau sollten die Tiefbaumaßnahmen gebündelt werden, damit die Straßen nicht mehrmals aufgerissen werden müssen. Auch klare Informationen und Zeitpläne von den Stadtwerken wurden gewünscht.

Jülich hat einen hohen Kostendruck. Zahlreiche teure Investitionen wie für das Rathaus stehen zeitnah an. Smarte Lösungen, Überprüfung von Standards und mehr digitale Services und interkommunale Zusammenarbeit sind Ansätze, die finanzielle Lage Jülichs zu verbessern. Es dürfen aber auch nicht fortwährend Aufgaben von Land und Bund an die Kommunen ohne faire Gegenfinanzierung übertragen werden.

Geschindigkeitsüberschreitungen auch in Bereich der verkehrberuhigten Zone gefährden andere Verkehrsteilnehmer und sind ein Sicherheitsrisiko für Kinder, Ältere und Personen mit Handicap. Mehr Kontrollen und wirksame Maßnahmen sind gewünscht. Die Zuständigkeiten liegen bei der Straßenverkehrsbehörde (Kreis) und Polizei. Die Stadt kann Anträge stellen und bauliche bzw. optische Maßnahmen anstoßen. Das Verfahren ist langwierig. Gezielte Schwerpunktkontrollen an neuralgischen Orten sind weitere Möglichkeiten, der Raserei zu begegnen.

Ein kleines Bürgerbudget (z. B. 10–50 Tsd. € pro Jahr) für schnelle, unbürokratische Mikro-Projekte im Stadtteil (Bank, Bäume, Spielgeräte, Sitzpodest, etc.) stieß auf hohe Resonanz. Man wünscht sich mehr Eigenverantwortung. Die Idee dahinter: Entscheidungen schneller treffen und Geld gezielt dort einsetzen, wo es wirklich gebraucht wird. Dazu brachte die UWG JÜL in der Vergangenheit entsprechende Anträge ein, die aber von den anderen Fraktionen micht mitgetragen wurden.

Wie bedanken uns ganz herzlich bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen für die vielen Anregungen und Diskussion. Wir bleiben dran, gemeinsam für ein lebenswertes Zuhause!

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