UWG JÜL und CDU beraten über wichtige Zukunftsfragen für Jülich

Gruppenbild: Gemeinsames Fraktionsseminar UWG JÜL und CDU

Gemeinsame Klausurtagung zu Hallenbad, Schulen, Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung

Wie soll sich Jülich in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Vorhaben sind für die Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig? Und wie können notwendige Investitionen angesichts der angespannten Haushaltslage umgesetzt werden?

Mit diesen Fragen haben sich die Ratsfraktionen von CDU und UWG JÜL am 19. September bei einer gemeinsamen Klausurtagung intensiv beschäftigt. Im Mittelpunkt standen zahlreiche Themen, die für die Lebensqualität und die zukünftige Entwicklung Jülichs von besonderer Bedeutung sind.

Ein wichtiges Thema war die Zukunft des Hallenbads. Angesichts des hohen Investitionsbedarfs und der weiterhin offenen Finanzierungsfragen wurde darüber gesprochen, welche Perspektiven und Möglichkeiten für die weitere Entwicklung des Projekts bestehen. Eines ist dabei klar: Schwimmen in Jülich muss wieder möglich sein. Dafür wollen CDU und UWG JÜL gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung suchen, die den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird und zugleich die finanziellen Möglichkeiten der Stadt berücksichtigt.

Auch die Jülicher Schulen standen im Fokus der Beratungen. Insbesondere beim Westgebäude des Gymnasiums Zitadelle stellt sich die Frage, wie eine langfristig tragfähige Lösung aussehen kann, die den Anforderungen eines modernen Schulbetriebs ebenso gerecht wird wie dem historischen Wert des Gebäudes.

Mit der Westumgehung, dem Radwegekonzept und der Heckfeldbrücke wurden darüber hinaus wichtige Fragen der Verkehrsinfrastruktur aufgegriffen. Intensiv diskutiert wurde außerdem die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Rübenachse beziehungsweise am Von-Schöfer-Ring. Dabei wurden sowohl die Argumente für Tempo 30 als auch für Tempo 50 betrachtet. Im Mittelpunkt standen Fragen der Verkehrssicherheit, des Verkehrsflusses, des Lärmschutzes, rechtliche Aspekte und der Auswirkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner. Dabei geht es insgesamt sowohl um die zukünftige Verkehrsführung und sichere Verbindungen innerhalb des Stadtgebiets als auch um die Erreichbarkeit der Ortsteile.

Weitere Themen waren die Entwicklung und Nutzung städtischer Gebäude, darunter das ehemalige Realschulgebäude am Aachener Tor (FACT), die Gestaltung des Rottplatzes in Koslar sowie die Situation der gesperrten Turnhalle in Stetternich. Auch die Bedeutung einer verlässlichen medizinischen Versorgung vor Ort wurde hervorgehoben. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge und trägt wesentlich zur Lebensqualität und Sicherheit der Menschen in Jülich bei.

Die Beratungen machten deutlich, wie vielfältig die anstehenden Aufgaben sind. Zugleich verlangt die finanzielle Situation Jülichs, notwendige Investitionen sorgfältig abzuwägen und klare Prioritäten zu setzen. Dabei gilt es, die verschiedenen Vorhaben Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, ihre langfristigen Chancen zu nutzen und zugleich die finanziellen Rahmenbedingungen verantwortungsvoll im Blick zu behalten.

Jülich steht vor großen Herausforderungen, verfügt zugleich aber über erhebliches Entwicklungspotenzial. Im Mittelpunkt aller Überlegungen müssen dabei die Bürgerinnen und Bürger stehen. Es muss alles darangesetzt werden, ihren Alltag zu erleichtern, ihre Lebensqualität zu verbessern und Jülich als lebenswerte Stadt für Menschen jeden Alters weiterzuentwickeln. Dazu gehören eine verlässliche Infrastruktur, gute Bildungs- und Betreuungsangebote, sichere Verkehrswege, eine gute medizinische Versorgung sowie attraktive Orte für Begegnung und Freizeit. Dieses Potenzial zu nutzen, die bestehenden Angebote und Einrichtungen zu erhalten und unsere Stadt für die kommenden Generationen lebenswert weiterzuentwickeln, wird die kommunalpolitische Arbeit in den nächsten Jahren maßgeblich prägen.

MITdenken – MITreden – MITgestalten – MITeinander

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